Vergleich

Divejunk vs EVE Diving

EVE ist ein Windows-Paket mit langer Geschichte in Tauchshops. Divejunk läuft im Browser und ist um Füllstation, Flaschen und Kompressor herum gebaut. Unten steht pro Funktion, was wir von beiden sicher wissen.

Kurz gesagt

Funktion für Funktion

Nur das, was wir aus öffentlichen Quellen belegen konnten. Wo wir nichts gefunden haben, steht unbekannt statt einer Annahme. Die Ziffern verweisen auf die Quellenliste am Seitenende.

FunktionDivejunkEVE Diving
Automatisierte Füllstation
Ja

Die Füllstation steuert die Füllung und erfasst Druck, O2 und He pro Füllung.

Nein

Die öffentliche Produktübersicht von EVE nennt keine Ansteuerung einer Füllstation.

1
Flaschenregister mit Prüfdaten
Ja

Jede Flasche mit Eigentümer, Prüf- und Hydrodatum, Füllhistorie und QR-Scan.

Nein

In den öffentlichen Produktinformationen von EVE steht kein Flaschenregister mit Prüfstatus je Kundenflasche.

1
Kompressorlogbuch und EN 12021-Lufttests
Ja

Betriebsstunden, Wartungspläne und Quartalstests mit automatischer Bewertung gegen die Norm.

Nein

In den öffentlichen Produktinformationen von EVE steht kein Kompressorlogbuch mit EN 12021-Lufttests.

1
Wartungsprotokoll Verleih
Ja

Zähler pro Seriennummer, Serviceintervall in Monaten und Vermietungen, Protokoll mit Anhängen.

Unbekannt

Zu einem Wartungsprotokoll pro Mietartikel haben wir keine öffentlichen Angaben gefunden.

1
Kasse und POS
Ja

Kasse mit Kundenkonten, QR-Scan, Bestand und direkter Rechnungsstellung.

Unbekannt

Öffentlich ist nur die Modulliste: Cloud, Business, eStore, Enterprise, Ultimate und Agent. Was genau darin steckt, ist nicht veröffentlicht.

1
Kurse und Reisen
Ja

Kursplanung mit Anmeldungen sowie Reisen mit Teilnehmerlisten und Transportgruppen.

Unbekannt

Zu Kursplanung und Reisen haben wir keine öffentlichen Angaben gefunden.

1
Verleih
Ja

Verleih pro Artikel oder Set, mit Größenprofil je Kunde und Rückgabe am Tresen oder in der App.

Unbekannt

Zum Verleih haben wir keine öffentlichen Angaben gefunden.

1
Service und Reparatur
Ja

Reparaturaufträge mit Status, Teilen und Historie pro Artikel.

Teilweise

Es gibt ein Servicemodul. Ein Shop-Inhaber schreibt auf ScubaBoard, dass er deswegen bei Papier und Excel geblieben ist.

2,3
E-Learning
Ja

Module mit Lektionen, Medien und Testfragen, mit Fortschritt je Teilnehmer.

Ja

EVE Academy wird als E-Learning angeboten.

1
Haftungs- und Fitnesserklärungen
Ja

Haftungserklärungen digital unterschreiben, Fitnesserklärungen und Dokumentpflichten pro Kurs oder Standort.

Unbekannt

Zu Haftungs- und Fitnesserklärungen haben wir keine öffentlichen Angaben gefunden.

1
CRM-Automatisierungen
Ja

Workflows mit Auslösern wie bald ablaufende Flaschenprüfung, Geburtstag oder X Tage nach dem Kauf.

Teilweise

E-Mail und SMS laufen über eine Mailchimp-Anbindung. Workflow-Automatisierungen werden nicht genannt.

1
Kunden-App
Ja

My Divejunk: anmelden, bezahlen, Füllungen verfolgen und Tauchlogbuch führen.

Unbekannt

Zu einer App für Kunden haben wir keine öffentlichen Angaben gefunden.

1
Preis pro Monat
€0 / €19 / €49

Kostenloser Tarif, danach pro Monat. Keine Einrichtungskosten, Enterprise auf Anfrage.

Unbekannt

EVE veröffentlicht auf seiner Website keine Preise. Ein Angebot erfragst du beim Anbieter.

1
Plattform
Web

Läuft im Browser auf Laptop, Tablet oder Handy. Internet erforderlich.

Windows

Modulare Windows-Desktop-Pakete, auch offline nutzbar.

1
Tauchorganisationen
Ja

Brevets jeder Organisation bei Kunden und Tauchlehrern erfassen und überwachen, inklusive Ablaufdatum. Die Anmeldung erfolgt bei der Organisation selbst.

Teilweise

PADI PIC Online-Anbindung und die Beschreibung „the only PADI-endorsed system“. Ein Shop berichtet, dass die Software entzogen wird, sobald man kein PADI-Shop mehr ist.

1,2,3
Datenportabilität und Import
Ja

Kunden, Flaschen, Produkte, Mietartikel, Gasgemische und Füllkarten aus Excel oder CSV importieren, mit Vorlage pro Typ.

Teilweise

Ein Shop-Inhaber schreibt, dass es niemandem gelingt, Kauf- und Servicehistorie mitzunehmen.

2

Unbekannt heißt, dass wir es aus öffentlichen Quellen nicht feststellen konnten, nicht dass die Funktion fehlt.

Was Tauchshops über EVE sagen

Wörtlich übernommene Beiträge von Tauchshop-Inhabern in öffentlichen Foren. Wir haben sie weder gekürzt noch bearbeitet.

the developers have a flexible and capable program, they could learn quite a few lessons on designing a good GUI
Tienuts auf ScubaBoard · August 2016
their tech support is almost nonexistent
ScubaSista auf ScubaBoard · Oktober 2019
no one seems to be able to migrate customer purchase and service histories
ScubaSista auf ScubaBoard · Oktober 2019

Wechseln

Du musst nicht alles an einem Wochenende umstellen. Fang mit dem Modul an, das am meisten drückt, und hole den Rest nach, wenn es passt.

1

Daten importieren

Kunden, Flaschen, Produkte, Mietartikel, Gasgemische und Füllkarten lädst du aus Excel oder CSV. Für jeden Typ liegt im Importfenster eine Vorlage bereit.

2

Kostenlos testen

Du legst das Testkonto selbst an. Der kostenlose Tarif bleibt kostenlos, die bezahlten Tarife testest du 30 Tage gratis. Keine Einrichtungskosten.

3

Parallel laufen lassen

Beginne mit einem Modul, zum Beispiel der Füllstation oder dem Verleih, und stelle den Rest erst um, wenn alles stimmt.

Häufige Fragen

Kann Divejunk EVE vollständig ersetzen?

Für Kasse, Kurse, Reisen, Verleih, Service und Kundenverwaltung leistet Divejunk dasselbe, dazu Füllstation, Flaschenregister und Kompressorlogbuch. Eines macht Divejunk nicht: Brevets über PADI PIC Online anmelden. Das bleibt bei der Organisation selbst.

Funktioniert Divejunk auch ohne Internet?

Nein. Divejunk läuft im Browser und braucht eine Verbindung. EVE ist laut eigener Produktinformation ein Windows-Paket, das auch offline nutzbar ist. Steht deine Füllstation an einem Ort ohne Verbindung, sprich vor dem Wechsel mit uns.

Kann ich Kunden und Flaschen aus EVE mitnehmen?

In Divejunk importierst du Kunden, Flaschen, Produkte, Mietartikel, Gasgemische und Füllkarten aus Excel oder CSV, mit einer Vorlage pro Typ. Der schwierige Teil liegt beim alten Paket: Auf ScubaBoard schreibt ein Shop-Inhaber, dass es niemandem gelingt, Kauf- und Servicehistorie mitzunehmen. Exportiere also zuerst, was du herausbekommst, und sieh dann, was von Hand nachgetragen werden muss.

Was kostet Divejunk im Vergleich zu EVE?

Divejunk kostet €0, €19 oder €49 pro Monat, ohne Einrichtungskosten, Enterprise auf Anfrage. EVE veröffentlicht auf seiner Website keine Preise; dafür fragst du beim Anbieter ein Angebot an.

Quellen

  1. 1. EVE Diving, Produktübersicht und Module
  2. 2. ScubaBoard, Thread „Dive shop software“
  3. 3. ScubaBoard, Thread „EVE dive shop software“
  4. 4. DiverNet, „Dive Shop 360 acquires EVE Diving“ (Juli 2023)

Am 18. September 2026 aus öffentlichen Quellen zusammengetragen. Ein Fehler entdeckt oder anderer Meinung? Schreib an info@divejunk.com, dann korrigieren wir es.

Sieh selbst, ob es passt

Lege ein Testkonto an, importiere deine Kunden und Flaschen und beurteile es mit deinen eigenen Daten.